Damit ein Funksystem die gestellten Anforderungen erfüllt und auch Jahre später noch den gewachsenen

Anforderungen gerecht wird, ist von Anfang an eine richtige Planung erforderlich. Als Ingenieurbüro betreuen wir Kommunikationsprojekte von der Idee bis zur Wartung. Dabei erbringen wir folgende Leistungen:

 

  1. Vorbesprechung mit dem Bedarfsträger und Ermittlung des kundenspezifischen Kommunikationskonzeptes
  2. Herausarbeiten der richtigen Kommunikationsplattform
  3. Erstellung von Pflichtenheften
  4. Vorplanung anhand der Bauzeichnungen
  5. Funkfeldmessungen und Prädiktionsberechnungen
  6. Erstellen von ausschreibungsfähigen Leistungsverzeichnissen
  7. Ausführungsplanung
  8. Bauleitung
  9. Erbringung aller Montageleistungen: Antennentechnik,Strahlende Kabel (Schlitzbandkabel), Verlegung von Fernmeldeleitungen
  10. Fertigung von Funkschränken
  11. Errichtung von Funkschränken
  12. Einmessen, Inbetriebnahme und Protokollieren der gesamten Anlage
  13. Abnahme mit dem Betreiber, ggf. auch erforderlichen Sachverständigen (Bereich Gebäudefunk BOS).
  14. Dokumentationen ( Printausführung und Datenträger )
  15. Service und Wartung, sowie 24-Stunden-Bereitschaftsdient

 

Der Unterschied zwischen einer guten und keiner Planung zeigt sich spätestens bei der Ausführung von Funkschränken
Wie links unten kann es aussehen, wenn es schnell gehen und einmal nicht so teuer sein soll. Rechts sieht man einen sorgfältig aufgebauten Funkschrank mit drei BOS-Kanälen, wie wir ihn im Forum Duisburg errichtet haben.

 

Die Planung von drahtlosen Kommunikationsanlagen erstreckt sich von In-House-Anlagen in den Bereichen Betriebsfunk analog und digital (Verbindungen von Zentrale zu Teilnehmer, bzw. von Teilnehmer zu Teilnehmer) unter Verwendung von einfachen Funkanlagen mit einer Funkstelle oder Relaistechnik mit angeschalteten Überleiteinrichtungen zur Verbindung mit der Telefonanlage, über Personenrufanlagen oder auch Grundstücksfunkanlagen, bis hin zu komplexen Bündelfunksystemen nach dem Standard MPT1327 ( analog ) oder Tetra-25 ( digital ). Erweitert werden können diese Systeme mit Personenschutzfunktionen, auch mit berufsgenossenschaftlicher Zulassung und als Wächterkontrollsystem.

Funksystem BOS und Bündelfunk
für die O2-World Berlin 2008
Digitaler Objektfunk für die
JVA Burg in Sachsen Anhalt 2009

In Neubauten mit Publikumsverkehr (Einkaufszentren, Museen, Sportarenen, Behörden etc.) besteht seit vielen Jahren eine Forderung der Feuerwehren, dass die Innenbereiche der Gebäude im Brandfall eine Funkversorgung für die im Einsatz befindlichen Feuerwehrleute ermöglichen müssen. Hierzu ist eine spezielle Gebäudefunktechnik vorgeschrieben. Diese Anlagen projektieren wir komplett und führen auch Aufstellung und Inbetriebnahme aus.
Da bundesweit der digitale BOS-Funk errichtet wird, haben wir uns auch der Herausforderung gestellt digitale Objektfunkanlagen zu planen und zu errichten.
Auch Datenfunklösungen in den Bereichen Telemetrie, Ortungssysteme und Wächterkontrollsysteme können wir anbieten.

Baustellenzufahrt Zellstoff Stendal Ende 2003
Luftbild der Industriebau-
stelle Zellstoff Stendal 2004
Baustellenzufahrt Zellstoff
Stendal Ende 2003

Funksysteme für den Industrieneubau


Am Beispiel des Zellstoffwerks Stendal, einem der größten Industriebauvorhaben Europas, dass im Dezember 2004 in Betrieb gegangen ist, soll hier gezeigt werden, wie wir moderne Funktechnik und unsere Leistung verstehen.

Bereits im Jahre 2002 begannen wir auf Anfrage mit den ersten Planungen, damals galt es ein System zu konfigurieren, das den Anforderungen des Feuerwehr Gebäudefunks genügt. Anhand von Autocad-Plänen begannen wir mit der Planung.

Im Laufe der Zeit kamen dann Anforderungen für betriebsinterne Kommunikation dazu und schließlich noch der BOS-Funk für die Werksfeuerwehr. Bis zum Frühjahr 2003 entstand dann das Konzept für eine Gleichwellenfunkanlage aus dem Hause Radiodata mit drei Sende-Empfangsstandorten und vorerst zwei Kanälen, die das komplette Werksgelände innen wie außen abdeckt. Als Antennensystem haben wir ein Leitungskonzept mit Strahlerbandkabeln von RFS und rundstrahlenden Innenantennen vorgesehen, sowie einen Teleskopmast auf dem Verwaltungsgebäude für die Außenversorgung des Werksgeländes sowie für die BOS-Funkanlage der Leitstelle der Werksfeuerwehr.
Ab Oktober 2003 erfolgte dann der Beginn der Ausführung, die sich bis Ende Juni 2004 erstrecken sollte. Während der Ausführungszeit wurde die Anlage ständig erweitert, so das wir heute insgesamt 7 Kanäle in 5 Funkschränken aufgebaut haben. Wir haben etwa 3.000 mtr. Strahlerkabel auf Kabeltrassen in Höhen bis zu 11 mtr. verlegt, ca. 1.500 mtr. Cellflexkabel auf Kabeltrassen und Rohrbrücken, wir haben einen 6,5 mtr. Alu-Teleskopmast mit mehreren Antennenauslegern errichtet, eine BOS-Funk Leitstelle gebaut, sowie rund 150 mobile Funkgeräte von Motorola geliefert. Für die Feuerwehr haben wir im Anschluss noch ein digitales Alarmierungssystem aufgebaut mit Meldeempfängern von Motorola und Swissphone.
Ein nicht zu unterschätzender Punkt, sowohl bei der Planung, als auch bei der Kalkulation, ist die immer wieder gern übersehene Leistung der Dokumentation.

Alleine in den 8 Monaten der Ausführung, haben wir ca. 600 Trassenpläne bearbeitet. Als Abschlussdokumentation wurden 36 Ordner mit Planzeichnungen und über 30 Ordner mit Revisions- und Bestandsunterlagern übergeben.

Transport eines Funkschrankes
über die Baustelle
Aufbau
Antennenmast
Bild eines Koppelnetzwerkes
Partner
neulogoklein
 
mot-neu