Bündelfunk

Bündelfunk beschreibt die Zurverfügungstellung mehrerer Frequenzen in einem Funksystem zur intelligenten Vermittlung von Gesprächen zwischen Teilnehmern und Gruppen. Wurden im analogen Standard MPT1327 (erstmals veröffentlicht 1988) noch mehrere Frequenzen für jeweils einen Gesprächskanal gebündelt, so nutzt der Bündelfunkstandard Tetra (Mitte der 90er Jahre)bereits das frequenzökonomische Zeitschlitzverfahren. Hierbei können auf einer Frequenz vier Nutzkanäle verwaltet werden und so die Anzahl der Frequenzen innerhalb eines Systems deutlich reduziert werden.

Aktuell kann man auch mit DMR-Systemen im TIER3-Standard Quasibündelfunk realisieren. Ebenso sind mit den digitalen Bündelfunksystemen Datenübertragungsraten zu realisieren, die Bilddaten und Telemetriedaten in großen Mengen übertragbar machen.

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